Kupfer ist der Kofaktor zahlreicher Enzyme. Kupfer ist an der Pigmentierung von Haut und Haaren sowie an der Bildung von Bindegewebe und Knochen beteiligt. Darüber hinaus ist es wichtig für eine gute Immunabwehr und trägt zur Energieversorgung unseres Körpers bei. Kupfer sorgt dafür, dass Eisen im Hämoglobin gebunden wird und spielt somit eine Rolle beim Sauerstofftransport im Körper sowie bei der Bildung der roten Blutkörperchen.

Kupfer (Hämatokrit-korreliert)
Mineralstoffe und Spurenelemente befinden sich teilweise im Blutplasma, jedoch überwiegend in den Erythrozyten (roten Blutkörperchen). Die gemessene Menge ist daher mit dem Anteil der roten Blutkörperchen korreliert. Der berechnete Prozentsatz zeigt somit an, wie viel Kupfer im gesamten Blut verfügbar ist.

Die Anwendung dieser Methode in der Praxis hat jedoch gezeigt, dass eine Korrektur für die Zellmasse der Erythrozyten nur dann von entscheidender Bedeutung ist, wenn die Abweichung des Hämatokritwertes außerhalb eines bestimmten Referenzbereichs liegt. In diesen Fällen wird der Hämatokritwert weiterhin für eine hämatokritabhängige Korrelation verwendet. Befindet sich der Hämatokritwert jedoch innerhalb der definierten alters- und geschlechtsabhängigen Grenzen, kann auf eine Hämatokritkorrelation verzichtet werden. Daher wird eine Hämatokritkorrelation nur durchgeführt, wenn der gemessene Hämatokritwert außerhalb des definierten Referenzbereichs liegt. In allen anderen Fällen wird im Bericht über das Untersuchungsergebnis ausschließlich der absolute Messwert angegeben.

Quellen

Kupfer nehmen wir über Kartoffeln, Vollkornprodukte, Nüsse, Obst (Pflaumen, Rosinen), Fleisch, Fisch, Eier, Gemüse (Spinat, Avocado, Hülsenfrüchte), Süßwaren und Kakao auf. Auch der Konsum von Kaffee und Tee liefert Kupfer.